StartFamilie und KinderWHIPSO: Nachhaltige Hilfsprojekte mit einem langfristigen Nutzen

WHIPSO: Nachhaltige Hilfsprojekte mit einem langfristigen Nutzen

Oldenburg (ots) –

Es gibt viel Not auf der Welt – aber auch viele Menschen, die sie lindern möchten. Die Frage ist, an welchem Ort man beginnen soll? Wie hilft man am besten? Tarek Hazzaa leitet die Hilfsorganisation WHIPSO, der es bei ihren Projekten um den langfristigen Nutzen und den Aufbau autarker Strukturen geht. Die Hilfe zur Selbsthilfe steht also im Mittelpunkt. Hier erfahren Sie, auf welchen Grundsätzen die Arbeit der Organisation beruht und wie die aktuellen Projekte aussehen.

Nach einer Untersuchung der GFK haben in Deutschland im Jahr 2021 etwa 20 Millionen Menschen Geld für gemeinnützige Zwecke gespendet. Dabei kamen 5,8 Milliarden Euro zusammen. Das ist eine unglaubliche Summe, doch es profitieren längst nicht alle, die Unterstützung benötigen. Im Vordergrund der Spendentätigkeit stehen Ereignisse, die große mediale Aufmerksamkeit erregen: Naturkatastrophen, Kriege und Hungersnöte. „Das ist verständlich, denn die Bilder kommen ins eigene Wohnzimmer und sie berühren die Menschen natürlich“, sagt Tarek Hazzaa. „Mit WHIPSO gehen wir aber ganz bewusst einen anderen Weg. Wir wollen dort Unterstützung leisten, wo sich langfristig etwas entwickeln kann. Das sind dann nicht zwangsläufig Krisengebiete, sondern Regionen, in denen es möglich ist, nachhaltige Strukturen aufzubauen. Da ist vielleicht nur ein zartes Pflänzchen, doch es besteht die Chance, dass ein starker Baum daraus wird, der dann allen Widrigkeiten trotzt.“

Bei den Projekten von WHIPSO geht es um Bildung, den Aufbau einer Wasserversorgung, eine lebensfähige Landwirtschaft und um Arbeitsplätze, mit denen langfristig Werte geschaffen werden. „All das stärkt die Zivilgesellschaft in den Regionen“, erklärt Tarek Hazzaa. „Die Menschen merken, dass sie gemeinsam etwas erreichen können, das Bestand hat. Es braucht einen Anstoß von außen, aber dann wächst es von allein.“ WHIPSO ist seit der Gründung im Jahr 2018 ebenfalls gewachsen. Zahlreiche Spezialisten sind inzwischen bei den Projekten vor Ort tätig und bilden immer mehr Menschen aus. Die Hilfsorganisation finanziert ihre Projekte über Spenden und Mitgliedschaften.

Für mehr Zusammenhalt: die Prinzipien der Hilfsorganisation

Zu Anfang ihrer Tätigkeit im Jahr 2018 war auch das Team von WHIPSO noch auf Krisengebiete fokussiert. „Wir sind dorthin geeilt, wo es gerade brannte, und haben Nothilfe geleistet. Man könnte sagen, dass wir uns als Feuerwehr verstanden. Feuerwehrleute werden immer dann gebraucht, wenn es wirklich schlimm ist“, berichtet Tarek Hazzaa. Bricht in einem Land beispielsweise eine Hungersnot aus, muss jemand Nahrungsmittel einsammeln, den Transport organisieren und für eine gerechte Verteilung sorgen. Das ist eine wichtige Aufgabe. „Wir haben allerdings mit der Zeit gemerkt, dass dieser Gedanke nicht nachhaltig ist. Wir wollten etwas Dauerhaftes schaffen. Man kann den Hunger bekämpfen, indem man Lebensmittel in die betroffenen Regionen bringt. Oder man sorgt dafür, dass die Hungersnot erst gar nicht entsteht. Es geht darum, die Situation grundlegend zu ändern. Das ist unser Prinzip.“

Die Projekte von WHIPSO drehen sich letztendlich um die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Brüche sollen beseitigt werden, damit alle gemeinsam vorankommen und Armut und Bildungsferne kein Thema mehr sind. Aus diesem Grund leistet man bei WHIPSO die Unterstützung unabhängig von Ethnie, Geschlecht, politischer Überzeugung oder Religion. Transparenz ist für die Hilfsorganisation das oberste Gebot. Das gilt auch für die innere Struktur und die Dokumentation der Projekte. Die Arbeit wird permanent mit der Kamera begleitet und alle Spenden werden offengelegt.

Aktuelle WHIPSO-Projekte in Gambia und Togo

Augenblicklich ist WHIPSO in Westafrika besonders aktiv. In Gambia und Togo findet das Team um Tarek Hazzaa eine für die Projekte günstige Situation vor. Auch wenn die Lage oft nicht einfach ist, sind beide Länder keine Krisenregionen. Aus diesem Grund ist die Chance für einen nachhaltigen Aufbau gegeben. In Gambia geht es vor allem um die Förderung der Bildung, weshalb der Bau von Schulen und Berufsschulen finanziert wird. Gleichzeitig stellt WHIPSO sicher, dass die Familien der Kinder über die Mittel verfügen, die für einen Schulbesuch nötig sind und diesen erst ermöglichen. Zudem werden alte Gebäude renoviert, Lehrer eingestellt und die Hygienestandards gehoben. All das führt nicht nur zu mehr Bildung, sondern auch zu mehr Arbeit. Damit verbessern sich die Lebensbedingungen in der Region.

In Togo steht für WHIPSO die Wasserversorgung im Mittelpunkt. Es werden zahlreiche Brunnenbauer ausgebildet, die den Aufbau eines Wasserleitungssystems vorantreiben. „Wir gehen nicht in die Region, um dort zwei oder drei Brunnen zu bauen“, sagt Tarek Hazzaa. Bei WHIPSO wird in größeren Dimensionen gedacht und umgesetzt.“ Daher wollen sie das Problem der Wasserversorgung dauerhaft lösen. „Wir arbeiten oft Hand in Hand mit den örtlichen Regierungen und stellen dabei die Ressourcen und das Know-how zur Verfügung, damit die Leute am Ende die ganze Sache in die eigene Hand nehmen können. Ich habe in meiner Kindheit sehr oft den Spruch gehört: Gib den Menschen keinen Fisch, bringe ihnen das Angeln bei.“ Genau nach diesem Motto verfahren Tarek Hazzaa und sein Team der WHIPSO – sie wollen nachhaltige Veränderungen schaffen.

Wenn Sie WHIPSO mit einer Spende unterstützen möchten oder eine Mitgliedschaft anstreben, dann besuchen Sie die Website der Hilfsorganisation und erfahren Sie vieles mehr über WHIPSO (https://whipso.de/)und ihre nachhaltigen Projekte.

Pressekontakt:

Whipso gUG
Telefon: 0209-36677570
E-Mail: info@whipso.de
Webseite: https://whipso.de

Original-Content von: WHIPSO gUG, übermittelt durch news aktuell

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