Energie und Umwelt Die weltweite Biodiversitätskrise gefährdet unsere Existenzgrundlagen

Die weltweite Biodiversitätskrise gefährdet unsere Existenzgrundlagen

Teilen Sie den Artikel: Die weltweite Biodiversitätskrise gefährdet unsere Existenzgrundlagen

Must Read

Kultur, Küste, Kulinarik: Neuer kostenloser Reiseplaner für die schönsten Orte der US-Hauptstadtregion

Neu aufgelegt für 2020: Der Reiseplaner für die Capital Region USA unterstützt Expedienten bei der Beratung und gibt Urlaubern...

Faschingskostüme online von scherzwelt.de – die fünfte Jahreszeit hat begonnen, die Jecken und Narren sind schon unterwegs

Frühzeitig sich das passende Kostüm für Fasching kaufen Im Süden Deutschlands starten die ersten Narrenzünfte in die Fastnachtssaison 2020 In den...

Späth Knoll GmbH

- Alles aus einer Hand und immer ganz in Ihrer Nähe -

Die weltweite Biodiversitätskrise gefährdet unsere Existenzgrundlagen

Wie kommen wir raus aus der massiven Krise der Natur? Zum heutigen internationalen Tag der Biodiversität hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina e. V. einen 10-Punkte-Plan vorgelegt. Diesen unterstützt die ZGF.

(Frankfurt, 22. Mai 2020) In drastischen Worten beschreiben die Wissenschaftler der Akademie der Wissenschaften Leopoldina e. V., der ältesten naturforschende Akademie der Welt, in ihrem heute veröffentlichten Bericht den Zustand der Erde. Gleichzeitig rufen sie zu einer fundamentalen Transformation auf. “Die Dramatik der Weckrufe, die aus der Wissenschaft zum Zustand unserer Erde kommen, lässt sich nicht mehr steigern”, kommentiert Dr. Christof Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) den Bericht der renommierten Leopoldina. “Niemand kann mehr sagen, wir haben es nicht gewusst. Jetzt geht es ums Handeln.”

Warum verlieren wir so schnell und so viel biologische Vielfalt? Die Leopoldina-Wissenschaftler sehen u.a. die Intensivierung der Landnutzung, den hohen Fleischkonsum und den Klimawandel als Ursachen. Mit einem 10-Punkte-Plan richten sie sich an Politiker aber auch an uns Bürger. Neben der fundamentalen Neuausrichtung der Agrar- und Fischereipolitik legen sie einen Schwerpunkt auf die Schutzgebiete, eine Forderung, die die ZGF sehr deutlich unterstreicht:

“Um einen Großteil der Biodiversität zu erhalten, sollten mindestens 30, besser 50 Prozent der eisfreien Landflächen unter Schutz gestellt werden”, sagt Dr. Christof Schenck. Das würde eine Verdopplung bzw. Verdreifachung der bisherigen Schutzgebiete bedeuten. Aufgrund des hohen ökologischen Fußabdrucks der EU und auch Deutschlands müsse genau von diesen Ländern aus eine massive finanzielle Unterstützung der Schutzgebiete in der artenreichen Tropenzone erfolgen. Als besonders bedeutsam sieht Schenck die geforderte “Biodiversitätsallianz für Afrika” an. Die dortigen Schutzgebiete sollen mit einer Grundfinanzierung von etwa vier Milliarden Euro gesichert werden. Mehrere Milliarden sollen in einen “Legacy Landscapes” genannten Schutzgebietsfonds fließen, der nach einem Stiftungsmodell und in Zusammenarbeit mit den NGOs die dauerhafte Sicherung der wichtigsten Gebiete gewährleisten soll.

Die ZGF fühlt sich durch den Bericht der Leopoldina in ihrer Arbeit bestätigt. Sie konzentriert sich auf die Erhaltung von biodiversitätsreichen Wildnisregionen und arbeitet seit mehreren Jahren an dem “Legacy Landscapes”-Ansatz. Dieser neuartige Stiftungsfonds wird derzeit von der KfW-Entwicklungsbank und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit BMZ entwickelt, mit Unterstützung u.a. der Weltnaturschutzorganisation IUCN, der UNESCO, des WWF, African Parks, der Wildlife Conservation Society und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt.

Große Stiftungen aus den USA haben bereits Unterstützung zugesagt. Deutsche private Geber oder Unternehmen sind bisher nicht dabei. “Es wird Zeit, dass auch in Deutschland private Geber die Zeichen der Zeit erkennen”, sagt Christof Schenck, denn nach diesem Bericht der Leopoldina könne sich niemand mehr der Verantwortung entziehen.

Hintergrund:

Die Leopoldina-Autoren beziehen sich unter anderem auf den Bericht des Weltbiodiversitätsrat IPBES, der vor einem Jahr veröffentlicht wurde und der beschreibt, welche ungeahnten Konsequenzen der Verlust ganzer Lebensräume mit sich bringt. Der Waldverlust liegt bei fast 50.000 Quadratkilometern pro Jahr, mehr als die doppelte Fläche Hessens, und betrifft 50 bis 90 Prozent aller landlebenden Organismen. Rund eine Million Tier- und Pflanzenarten gelten als vom Aussterben bedroht, die Biomasse der Wildtiere hat in gut 100 Jahren um 82 Prozent und ihre Verbreitung um 50 Prozent abgenommen. Bei den Insekten beträgt der Rückgang 30 bis 40 Prozent in den letzten 35 Jahren. Damit werden die Nahrungsversorgung, die Klimastabilität, das Trinkwasser und weitere für uns Menschen unentbehrliche Leistungen der Natur massiv und dauerhaft gefährdet.

Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) ist eine internationale Naturschutzorganisation mit Sitz in Frankfurt. Sie engagiert sich für die Erhaltung von Wildnis und Biodiversität in den letzten großen Wildnisgebieten unserer Erde.

Firmenkontakt
Zoologische Gesellschaft Frankfurt e. V.
Katharina Hensen
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt
069 94344611
hensen@zgf.de
https://fzs.org//leopoldina-biodiversität-10-punkte-plan

Pressekontakt
Zoologische Gesellschaft Frankfurt e. V.
Dagmar Andres-Brümmer
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt
069 94344611
andres-bruemmer@zgf.de
http://fzs.org

Bildquelle: ©Daniel Rosengren/ZGF

Teilen Sie den Artikel: Die weltweite Biodiversitätskrise gefährdet unsere Existenzgrundlagen

Pressemeldung veröffentlichen

Senden den Sie in 2 Schritten ihre PR-Melung an bis zu 200 kostenlose Presseportale.

Sie lesen gerade den Artikel: Die weltweite Biodiversitätskrise gefährdet unsere Existenzgrundlagen

Pressemeldung veröffentlichen

Senden den Sie in 2 Schritten ihre PR-Melung an bis zu 200 kostenlose Presseportale.

Latest News

Aktuelle PR-Meldungen

#HolzhausBauen #HausBauen #BungalowBauen #Fertighaus #CO2

Klimafreundlich und energieeffizient Bauen Ein Haus bauen oder sich eine Immobilie kaufen ist nach wie vor ein starker Wunsch unter den Bundesbürgern. Die eigenen vier...

Autoankauf Nordkirchen – Faire Preise für Ihr KFZ

Sie überlegen, Ihren Gebrauchten zu verkaufen? Lassen Sie ihn doch einmal unverbindlich schätzen… Der Autoankauf Nordkirchen überzeugt mit einer fairen Bewertung Ihres Gebrauchtwagens und einem...

Schrottankauf Castrop-Rauxel zahlt gutes Geld für Schrott aller Art

Die Schrottabholung erfolgt nach Terminvereinbarung zeitnah, kostenlos und unkompliziert Sie ersticken in Schrott und möchten ihn nicht selbst entsorgen? Vielleicht sogar gutes Geld damit verdienen?...

Das könnte Sie auch interessieren