Auto und Verkehr Plug-in-Hybride: Förderung nur für Stromtanken

Plug-in-Hybride: Förderung nur für Stromtanken

meist gelesen

Werden Sie Gesundheit!Clown

Ausbildung zum Clown in medizin und therapeutischen Institutionen Werden Sie Gesundheit!Clown*in - Ausbildung in Konstanz am Bodensee "Clown sein. Das ist...

FREE NOW nimmt wieder Fahrt auf

Taxi- und Mietwagenbuchungen steigen mit bundesweiten Lockerungen deutlich an Hamburg, 09. Juli 2020 - Der Mobilitätsanbieter FREE NOW startet mit...

Der spirituelle Weg zur Wunscherfüllung – Grundlagen des Gesetzes der Anziehung

Geneviève Behrend und Thomas Troward erklären in "Der spirituelle Weg zur Wunscherfüllung", wie die Leser auf harmonische Weise die Erfüllung ihrer Herzenswünsche sichern können.

Verlängerung der Innovationsprämie für PHEV / Fuhrparkverband schlägt Änderung vor / Angemessene Nutzung des Strom-Modus muss Voraussetzung für Förderung werden

Mannheim, 17. November 2020. Die im Juni 2020 von der Bundesregierung beschlossene “Innovationsprämie”, also die Verdopplung des Bundesanteils an der Umweltprämie auf bis zu 6.000 Euro bis 31.12.2021, soll bis Ende 2025 verlängert und so mit der Laufzeit des Umweltbonus” synchronisiert werden. Derzeit profitieren auch Plug-in-Hybride (PHEV) davon. Diskutiert wird, ob PHEV bei der Verlängerung nicht mehr berücksichtigt werden sollen. Darauf dass Plug-in-Hybride insbesondere durch falsche Nutzung auffallen, hat der Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) bereits früh hingewiesen. Konsequenz ist, dass die Fahrzeuge den vom Nachhaltigkeitsgedanken getriebenen Förderungen nicht umfassend gerecht werden. “Fatal ist, dass damit auch die Nachfrage nach umweltschonenderen Alternativen wie vollelektrischen Fahrzeugen oder Erdgasfahrzeugen kannibalisiert wird”, unterstreicht Axel Schäfer, Geschäftsführer des BVF. Der Fuhrparkverband rät den politischen Entscheidern, hier dringend eine angemessene Stromnutzung zur Grundlage zu machen.

Grundsätzlich befürwortet der BVF die Förderung. Leichte Plug-in-Hybride, die für kurze Strecken wie dem täglichen Arbeitsweg genutzt und überwiegend elektrisch betrieben werden, können einen positiven Effekt auf die Klimaschutzziele haben. Die Gefahr ist, dass Plug-in-Hybride lediglich aus Gründen der Steuerersparnis und wegen der Förderung ausgewählt werden, aber der Stromanteil bei der Nutzung nur minimal ist. “Unsere Erfahrung und Studien zeigen leider, dass das überwiegend der Fall ist. Eine Förderung muss nach unserer Ansicht – und da stehen wir nicht allein – an eine adäquate Stromnutzung von mindestens 50 Prozent gekoppelt werden”, so Schäfer. Alternativ könne allein der Stromanteil als Grundlage dienen. Rechnung: Innovationsprämie wie vollelektrisch multipliziert mit dem Anteil für Stromtanken. Bedeutet: Wer nur mit Strom fährt, erhält (zurecht) die volle Förderung. Wer einen Anteil von zehn Prozent hat, eben nur zehn Prozent. Wer unter 20 Prozent liegt, sollte auch nicht vom halbierten Satz des geldwerten Vorteils profitieren. Das würde die inzwischen bei Dienstwagenfahrern entwickelten Begehrlichkeiten wieder auf eine rationalere Ebene führen. Entscheidungskriterium muss der vorgesehene Einsatz der Fahrzeuge sein. Wenn viel Kurzstrecke gefahren wird, macht ein Plug-in-Hybrid zwar Sinn, jedoch wäre hierfür durchaus auch ein vollelektrisches Fahrzeug geeignet. Bei häufigen Langstreckeneinsätzen und vermehrtem Einsatz des Verbrenners, ist der Kraftstoffverbrauch im Vergleich zum normalen Verbrenner zu hoch, weil die Fahrzeuge das Zusatzgewicht des zweiten Antriebs und der Batterie mit sich schleppen. “Die derzeitige Situation ist wirklich nicht als zielführend zu bezeichnen. Eine Verlängerung der pauschalen, undifferenzierten Förderung wäre eine Fehlentscheidung”, betont Schäfer.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und 50.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM SE, KAEFER Isoliertechnik GmbH & Co. KG, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., SEG Sparkassen Einkaufs-Gesellschaft mbH, SAP, DB Fuhrparkservice GmbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH. Der Verband ist Mitbegründer und Mitglied der FMFE Fleet and Mobility Management Federation Europe.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung) und Claudia Westphal (stv. Vorsitzende, Fuhrparkleiterin Beiersdorf). Geschäftsführer ist Axel Schäfer.

Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

Firmenkontakt
Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V.
Axel Schäfer
Am Oberen Luisenpark 22
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
presse@fuhrparkverband.de
https://www.fuhrparkverband.de

Pressekontakt
Bundesverband Fuhrparkmanagement e.V.
Axel Schäfer
Am Oberen Luisenpark 22
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
presse@fuhrparkverband.de
https://www.fuhrparkverband.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Mehr Reichweite für Ihre Pressemeldung

Versenden mit einem Klick ihre Pressemeldung an bis zu 200 Presseportale.

PrNews24.com

Mehr Sichtbarkeit für Ihre PR-Arbeit

Aktuelle News

Aktuelle PR-Meldungen

Cryoscreen für mobile Kältetherapie

Wie wirkt die Kälteanwendung mit Cryoscreen in der Sportmedizin? Im Profi- und Amateursport hat die Kältetherapie mittlerweile einen festen Platz. Cryoscreen ist eine mobile...

Wie Firmen in Köln mit SEO ihre Umsätze pushen

Local SEO Agentur hilft, die Konkurrenz in Köln und Umgebung bei Google hinter sich zu lassen KÖLN. Für viele Firmen in Köln ist die aktuelle...

Autoankauf Alsdorf: Auto verkaufen in Alsdorf mit WirkaufenWagen.de

Autoankauf Alsdorf Auto verkaufen in Alsdorf mit WirkaufenWagen.de Alsdorf | Sie möchten Ihr Gebrauchtwagen oder Unfallfahrzeug zu einem guten Preis in Alsdorf verkaufen. Wir bietet Ihnen...

Das könnte Sie auch interessieren