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Thesen-Anschlag 2021: Warum Wissenschaft die wachsenden Krisen nicht lösen kann

Die Wissenschaft kann die wachsenden Krisen nicht lösen, weil sie einen wichtigen Bereich der Realität von Erkenntnis ausschließt. Sie hält die Vorgänge im Inneren der Psyche für eine reine Reflexion der Sinneswahrnehmung. Tatsächlich aber liefert die Psyche eine Fülle an Informationen, die nicht auf Wahrnehmungen der 5 Sinne zurückgehen und dennoch für Verhaltensentscheidungen gebraucht werden. Zum Beispiel beeinflusst die Entstehung des Verhaltens im Inneren der Psyche, ob ein Verhalten sein angestrebtes Ziel erreicht oder nicht. Derartige Informationen können nicht Gegenstand wissenschaftlicher Beweise sein und werden als „unwissenschaftlich“ abgewertet – nicht, weil sie falsch sind, sondern weil die Wissenschaft als Erkenntnisprinzip sie nicht abbilden kann. Die Lösung der eskalierenden Krisen liegt im Inneren der Psyche, aber sie darf dort nicht gesucht werden, weil das unwissenschaftlich ist. In diesem Dilemma steckt die Entwicklung der Menschheit fest.
Die Wissenschaft ist ein rationales Erkenntnisprinzip. Sie basiert auf der Funktion des rationalen Verstandes. Als sich im Laufe der Evolution der Verstand in der Psyche entwickelte, wurde ein anderes Prinzip der Verhaltenssteuerung verdrängt. Die Religion bezeichnet diese Entwicklung als Sündenfall, weil dadurch der Kontakt zu einem wichtigen Teil der Realität verlorenging. Die Sicht des rationalen Verstandes auf die Realität ist unvollständig.
Der rationale Verstand steuert Verhalten auf der Grundlage von Gesetzmäßigkeiten im Verhalten der Materie. Um nicht mit der Begrenztheit seiner Arbeitsweise konfrontiert zu werden, reduziert der Verstand die Realität auf Materie und ihre Gesetzmäßigkeiten. Aber weder beschränkt sich die Realität auf Materie, noch ist das Verhalten von Materie nur gesetzmäßig.
Die Wissenschaft betrachtet den nicht-gesetzmäßigen Anteil im Verhalten der Materie als zufällig. Doch Zufall bedeutet Unwissenheit: Aus menschlicher Sicht ist nicht unterscheidbar, ob ein Ereignis tatsächlich zufällig ist oder ob nur die Bedingungen seiner Entstehung nicht bekannt sind. Genau das meinte Sokrates mit seinem berühmten Satz: „Ich weiß, dass ich nicht weiß.“ Tatsächlich ist Zufall der blinde Fleck einer reinen Rationalität. Er verbirgt genau jenen Teil der Wirklichkeit, zu dem die Wissenschaft keinen Zugang hat.
Die Evolution folgt nicht dem Zufall, sondern dem Verhalten, wie es der französische Botaniker Jean-Baptiste de Lamarck bereits vor über 200 Jahren richtig erkannte. Anders als die Wissenschaft behauptet, sind erworbene Merkmale vererbbar. Die Vererbung erworbener Merkmale ist nicht nur möglich, sondern sie ist die Grundlage der Evolution. Das lässt sich auch beweisen. Das Problem dabei: Mit diesem Beweis wird gleichzeitig die Begrenztheit von rein rationalen Erkenntnisprinzipien wie der Wissenschaft bewiesen.
Das Verhalten beeinflusst die körperliche Entwicklung. Daraus ergibt sich eine Vielzahl an positiven Möglichkeiten: Unter anderem werden Krankheiten heilbar, die gegenwärtig als unheilbar gelten. Aber es bedeutet auch, dass aus Unkenntnis der Zusammenhänge unbewusst negative Entwicklungen hervorgebracht werden. In Bezug auf die Lösung der Corona-Krise ergeben sich völlig neue Schlussfolgerungen.
Die Thesen wurden auf https://thesen.info/ veröffentlicht.

Andreas Orlik ist Mathematiker und hochbegabt. Seit über 25 Jahren beschäftigt er sich mit inner-psychischen Prozessen und den Grundlagen des wissenschaftlichen Denkens.

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