StartseiteAuto und VerkehrHandy am Steuer: das wird teuer - Verbraucherinformation der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH

Handy am Steuer: das wird teuer – Verbraucherinformation der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH

Smartphone und Co.: Diese Regeln gelten beim Autofahren

Smartphones sind mittlerweile unsere st├Ąndigen Begleiter. Doch im Auto sorgen sie schnell f├╝r Ablenkung und das Unfallrisiko steigt. Daher ist es w├Ąhrend der Fahrt oder bei laufendem Motor verboten, das Handy zu nutzen. Welche Ausnahmen gelten, wie Autofahrer trotzdem telefonieren k├Ânnen und was bei anderen elektronischen Ger├Ąten gilt, wei├č Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH.

Gesetzliche Regelung

Laut Stra├čenverkehrsordnung (StVO) d├╝rfen Autofahrer w├Ąhrend der Fahrt oder bei laufendem Motor das Handy nicht nutzen, wenn sie es dazu in der Hand halten m├╝ssen – egal wie kurz. „Tabu ist demnach nicht nur das Telefonieren mit dem Handy am Ohr, sondern beispielsweise auch das Aufnehmen des Handys zum Pr├╝fen der Uhrzeit und sogar das Wegdr├╝cken eines Anrufs“, erl├Ąutert Michaela Rassat. Steht das Auto und ist der Motor aus, ist Telefonieren, Nachrichten schreiben oder das Wetter checken erlaubt.

Ausnahme: Start-Stopp-Automatik?

„Aber Achtung: Fahrer d├╝rfen das Handy nicht benutzen, wenn eine sogenannte Start-Stopp-Automatik den Motor ausgeschaltet hat, beispielsweise an einer roten Ampel“, so die Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH. Denn in ┬ž 23 der StVO hei├čt es: „Das fahrzeugseitige automatische Abschalten des Motors im Verbrennungsbetrieb oder das Ruhen des elektrischen Antriebes ist kein Ausschalten des Motors in diesem Sinne.“ Der Autofahrer darf das Handy also nur in der Hand halten und bedienen, wenn das Auto steht und er den Motor eigenh├Ąndig vollst├Ąndig ausgeschaltet hat.

Was ist erlaubt?

Bei laufendem Motor ist das Telefonieren ├╝ber eine Freisprecheinrichtung oder ein einseitiges Headset erlaubt. „Aber auch hierbei d├╝rfen Fahrer das Handy nicht in der Hand halten“, betont Rassat. Die Expertin empfiehlt daher, spezielle Handyhalterungen zu nutzen. Dann ist sogar ein kurzer Blick auf das Ger├Ąt oder ein kurzes Tippen oder Wischen erlaubt. Denn die StVO besagt, dass zur Bedienung und Nutzung kurz auf das Ger├Ąt und weg vom Verkehrsgeschehen geblickt werden darf – aber nur, wenn es die Stra├čen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverh├Ąltnisse erlauben. Ein „kurzer Blick“ soll dabei nicht l├Ąnger dauern als etwa der Blick in den R├╝ckspiegel vor dem Abbiegen. „Das Eintippen einer Telefonnummer sowie das Schreiben oder Lesen einer Nachricht fallen daher nicht darunter, denn das geht deutlich ├╝ber einen kurzen Blick hinaus“, erl├Ąutert die ERGO Juristin. Wer w├Ąhrend der Fahrt jemanden anrufen m├Âchte, nutzt daher am besten die Sprachsteuerung seines Mobiltelefons.

Was gilt f├╝rs Navi?

Vielen Autofahrern dient das Smartphone auch als Navigationsger├Ąt. „Das ist auch erlaubt“, so Michaela Rassat. Aber: „Auch hier darf der Fahrer das Handy nicht aufnehmen oder in der Hand halten und muss sich weiterhin auf den Verkehr konzentrieren k├Ânnen.“ F├╝r eingebaute Navigationsger├Ąte gelten die gleichen Regeln wie f├╝r Mobiltelefone. Dies betrifft auch die Bedienung w├Ąhrend der Fahrt, denn Eingaben am Ger├Ąt erfordern in der Regel mehr als einen kurzen Blick. Das hei├čt: Die Adresse vor Fahrtbeginn eingeben. „Wer w├Ąhrend der Fahrt ├änderungen an der Route vornehmen m├Âchte, sollte dazu anhalten und den Motor ausschalten oder seinen Beifahrer fragen“, r├Ąt die Expertin. Gleiches gilt f├╝r alle weiteren elektronischen Ger├Ąte, die der Kommunikation, Information oder Organisation dienen. Dazu z├Ąhlen unter anderem Tablets, Laptops, E-Books oder eingebaute Bordcomputer. Doch es gibt auch Ausnahmen: „So ist das Verbinden eines Handyladekabels mit einer Powerbank laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm erlaubt“, wei├č die ERGO Juristin.

Welche Strafen drohen?

Wer am Steuer mit dem Handy in der Hand oder auch beim unerlaubten Bedienen anderer elektronischer Ger├Ąte w├Ąhrend der Fahrt erwischt wird, muss mit einem Bu├čgeld von mindestens 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Kam es deswegen zu einer Gef├Ąhrdung anderer Verkehrsteilnehmer oder gar zu einem Unfall, sind sogar 150 beziehungsweise 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot f├Ąllig.
Anzahl der Anschl├Ąge (inkl. Leerzeichen): 4.028

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.ergo.de/rechtsportal Sie finden dort t├Ąglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung ├╝ber die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

├ťber die ERGO Group AG
ERGO ist eine der gro├čen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in 30 L├Ąndern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe agieren mit der ERGO Deutschland AG, ERGO International AG, ERGO Digital Ventures AG und ERGO Technology & Services Management vier separate Einheiten, in denen jeweils das deutsche, internationale, Direkt- und Digitalgesch├Ąft sowie die globale Steuerung von IT und Technologie-Dienstleistungen zusammengefasst sind. 40.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstst├Ąndige Vermittler f├╝r die Gruppe. 2018 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeitr├Ągen ein und erbrachte f├╝r ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in H├Âhe von 15 Milliarden Euro. ERGO geh├Ârt zu Munich Re, einem der weltweit f├╝hrenden R├╝ckversicherer und Risikotr├Ąger.
Mehr unter www.ergo.com

Firmenkontakt
ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH
Dr. Claudia Wagner
ERGO-Platz 2
40198 D├╝sseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com

Pressekontakt
HARTZKOM PR und Content Marketing
Marion Angerer
Hansastra├če 17
80686 M├╝nchen
089 998 461-18
ergo@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Bildquelle: ERGO Group

THEMEN DES ARTIKELS:

NEWS TEILEN:

Pressemeldung Teilen: Handy am Steuer: das wird teuer – Verbraucherinformation der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH

Disclaimer/ Haftungsausschluss:
F├╝r den oben stehend Pressemitteilung inkl. dazugeh├Ârigen Bilder / Videos ist ausschlie├člich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter Onprnews.com distanziert sich ausdr├╝cklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.

Weitere Themen

Kostenlos News ver├Âffentlichen

Artikel Suche

News Archiv

Aktuelle Pressemitteilungen