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Über 750 Kilometer unberührte Natur: Das „Grüne Band“ an den Grenzflüssen Saale und Werra entdecken

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Selina Jendrossekhttps://tower-pr.com/

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Zur Zeit der innerdeutschen Teilung prägten Stacheldraht, Wachtürme und Selbstschussanlagen die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland. Wo diese durch Landschaften verlief, blieb die Natur über vier Jahrzehnte hinweg weitestgehend unberührt. Das „Grüne Band“ entstand. Mit 763 Kilometern verläuft der längste Abschnitt dieser Erinnerungslandschaft durch Thüringen und kann bis heute entlang der Flüsse Saale und Werra erkundet werden.

Der schmale Streifen, der sich über 1400 Kilometer durch Deutschland zieht, ist in den Jahren des kalten Krieges zum Rückzugsort für teils bedrohte Tier- und Pflanzenarten geworden. Hierin liegt die Besonderheit der Naturhabitate, die links und rechts des ehemaligen Mauerverlaufs aneinander anschließen. Seit 2018 steht das „Grüne Band“ in Thüringen als Nationales Naturmonument unter Naturschutz. Wanderrouten und Radwege bieten vielfältige Möglichkeiten, die einzigartige Natur zu entdecken. So kann man sich zum Beispiel von Audio-Guides durch das Saaletal an der thüringisch-bayrischen Grenze führen lassen und dabei seltene Vogelarten wie den Eisvogel entdecken. Zahlreiche Angebote rund um Wassersport und Wassertourismus bieten zusätzliche Freizeiterlebnisse.

Doppeltes Jubiläum: Saaleradweg verbindet Ost und West seit 25 Jahren

Im dreißigsten Jahr der Wiedervereinigung feiert auch der Saaleradweg Geburtstag: Seit 1994 verbindet der Flussradweg Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt auf 403 Kilometern. Das Wiedervereinigungsprojekt begann bereits 1992 als Arbeitsgemeinschaft der anliegenden Landkreise und Kommunen der drei Bundesländer. Seitdem wurde der Radweg stetig ausgebaut und vermarktet.

Auf dem Weg passiert man bewaldete Berge und Schluchten, fährt vorbei an Stauseen, Burgen und Schlössern und wird u. a. in die Städte Hof, Jena, Naumburg und Halle eingeladen. Besucher erwarten im Jubiläumsjahr zahlreiche Highlights, wie ein Gewinnspiel, kulturelle Events in den umliegenden Städten sowie eine Jubiläums-Radtour im Juni.

Einen besonderen Ausflug durch die Landschaft des „Grünen Bands“ bietet die zweite Etappe des Saaleradweges, die u. a. zum Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth führt. Im „Little Berlin“, wie das Dorf zur Zeit der innerdeutschen Trennung genannt wurde, kann Geschichte hautnah erlebt werden. Grenzanlagen die den Ort bis 1989 teilten, stehen bis heute als Mahnmal und regen zum Nachdenken an.

 

Wandern und Rudern im Biotopverbund Eichsfeld – Werratal

Das Eichsfeld im Zentrum Deutschlands wird als ehemalige grenznahe Region ebenfalls vom „Grünen Band“ gesäumt. Hier sind es die Wanderrouten entlang der Werra, beispielsweise rings um den Heldrastein bei Treffurt, die einen zu Tier- und Pflanzenwelten oder geologischen Besonderheiten führen. Geschichtsinteressierte wiederum können sich in der Gedenkstätte Grenzmuseum Schifflersgrund über die Zeit des Kalten Krieges informieren.

Die Perspektive zu wechseln und die Werra vom Kanu oder Schlauchboot aus zu erkunden, ist dank der Bootsanleger an fast jedem Ort problemlos möglich. Die geringe Strömung lässt die Wassersportaktivitäten für Familien oder Jugendgruppen zum Erlebnis werden.

Es zeigt sich: Das „Grüne Band“ steht bis heute als Zeichen für die Wiedervereinigung und lädt Menschen aus den alten sowie den neuen Bundesländern ein, es auf unterschiedlichste Weise zu entdecken.

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