StartIT und SoftwareONIQ schließt 3,5 Mio. Euro Seed-Finanzierungsrunde ab, um Effizienz und CO2-Fußabdruck von Manufacturing-Prozessen zu verbessern

ONIQ schließt 3,5 Mio. Euro Seed-Finanzierungsrunde ab, um Effizienz und CO2-Fußabdruck von Manufacturing-Prozessen zu verbessern

Aachen, 21. Juli 2022 – Das Kölner Industrie 4.0-Startup ONIQ hat eine Seed-Finanzierung für den weiteren Roll-out ihrer Prozessanalyse-Software IQ/A eingesammelt. Die Venture Capital-Fonds TechVision Fonds und coparion investieren über 3,5 Mio. Euro mit dem Ziel, das Prozessmanagement in der Fertigungsindustrie zu revolutionieren. Die Software-as-a-Service-Lösung IQ/A analysiert Produktions- und Logistikprozesse und bringt verdeckte Ineffizienzen zum Vorschein. Mit Hilfe der Software setzen Unternehmen ihre Prozesse kosteneffizienter auf und verbessern den CO2-Fußabdruck der hergestellten Produkte.

Prozessoptimierung in Echtzeit

Die Software von ONIQ nutzt speziell für die Produktion entwickelte Process-Mining- und KI-Verfahren, um Zusammenhänge und Probleme sichtbar zu machen, die häufig unentdeckt bleiben. Process Mining im Allgemeinen hat die Analyse von Geschäftsprozessen in den letzten Jahren radikal transformiert und einige der erfolgreichsten Unicorns hervorgebracht. Im Produktionsbereich hingegen wird die Technologie bisher kaum genutzt, da die Prozesse und Datenquellen deutlich anders geartet sind als beispielsweise bei Finanzprozessen. Laut ONIQ bietet die Anwendung in Produktion und Logistik jedoch ein erhebliches Potential, das durch die hierauf spezialisierte Software IQ/A gehoben werden soll. Stand heute sind im Produktionsumfeld die meisten Methoden für Prozessverbesserung und “Lean Manufacturing” manuell geprägt. Durch den Einsatz von IQ/A erhalten Industrieunternehmen nun die Möglichkeit, ihre Prozesse datengetrieben zu analysieren und zu verbessern. Mit dieser neu gewonnenen Transparenz lassen sich unter anderem Produktionsdauer, Planungstreue und Produktqualität effizienter optimieren.

Ein besonderes Augenmerk der ONIQ-Technologie liegt außerdem auf dem CO2-Ausstoß der Produktherstellung, denn viele Industrieunternehmen sehen sich derzeit mit der Anforderung konfrontiert, Transparenz über den CO2-Fußabdruck ihrer Güter zu schaffen. Die hierfür notwendigen Berechnungen können sie durch IQ/A vollständig automatisieren.

Erfahrenes Gründerteam

ONIQ wurde 2020 von einem erfahrenen Gründerteam rund um Yvonne Therese Mertens und Christoph Kosmehl gegründet, die zuvor mit dem Smart Energy Startup ATHION den industriellen Energieverbrauch KI-basiert optimiert und das Unternehmen erfolgreich zum Exit an das BMW & Viessmann Joint-Venture Digital Energy Solutions geführt haben.

Yvonne Therese Mertens, Co-Gründerin und CEO, stellt heraus: „Unsere Software IQ/A betrachtet insbesondere die werthaltigsten Prozesse der Unternehmen, wo selbst kleine Ineffizienzen schnell Millionen Euro kosten können. Hier sehen wir ein enormes Potential, das wir mit unserer Software nutzbar machen können. Der Zeitpunkt für eine solche Lösung ist optimal, denn die Industrie ist aufgrund der Vielzahl der Krisen enorm unter Druck und muss sowohl die Kosten als auch die CO2-Emissionen senken. IQ/A trägt dazu bei, beide Ziele zu verbinden.

Investoren sehen hohes Potenzial im Produktionsumfeld

Mit ihrer Vision konnte ONIQ auch die neuen Investoren überzeugen. „Eine kostenoptimierte und ressourceneffiziente Produktion ist für Industrieunternehmen erfolgskritisch. Dafür benötigen sie digitale Technologien, die Transparenz schaffen und sie zu effektiven Maßnahmen befähigen. Bisherige Methoden sind nicht in der Lage, das nötige Prozesswissen zu liefern, oder sie erfordern einen hohen manuellen Aufwand für die Datenintegration und -analyse“, sagt Dr. Ansgar Schleicher, Geschäftsführer des TechVision Fonds. „Mit IQ/A schließt ONIQ diese Lücke und bietet den Unternehmen eine innovative Lösung, um den vielfältigen Herausforderungen in der Produktion und Logistik zu begegnen.

Toba Spiegel, Senior Investment Manager von coparion, fügt hinzu: „Ineffizienzen in Produktionsprozessen zu analysieren, erlaubt Fertigungsbetrieben direkt am Kerngeschäft Optimierungen mit hohem „P&L-Impact“ durchzuführen. Wer hierfür eine performante Lösung anbietet, hat das Potential exponentiell zu wachsen und einen hohen strategischen Wert aufzubauen. Produktionsprozesse gestalten sich allerdings viel komplexer als einfache Geschäftsvorfälle wie Order-to-Cash oder Purchase-to-Pay, weshalb ONIQ eine auf die Fertigung zugeschnittene Software entwickelt hat. Mit der klaren Differenzierung zu bekannteren, generischen Process-Mining-Lösungen im Markt und dem kompetenten und branchenerfahrenen Team sind wir davon überzeugt, dass sich ONIQ als Marktführer in seinem Segment etablieren wird.

Pressekontaktdaten:

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Corinna Bause: +49 2234 60198-19
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